So finden Sie heraus, was Ihren Windows 10-PC aus dem Ruhezustand geweckt hat
Probleme mit unerwarteten Schlaf-Lebensläufen sind auf Windows-Geräten ziemlich häufig, zumindest gemessen an der Anzahl der Berichte in den Support-Foren von Microsoft. Der erste Schritt zur Diagnose automatisierter Aufweckvorgänge besteht darin, herauszufinden, was sie verursacht. Sie sind dann bereit, Anpassungen an der fehlerhaften Quelle vorzunehmen, um zu verhindern, dass Ihr PC in Zukunft geweckt wird.
Dieses Handbuch erfordert die Verwendung der Eingabeaufforderung, da Windows diese Informationen in keiner grafischen Oberfläche verfügbar macht. Sie müssen die Eingabeaufforderung als Administrator starten. Suchen Sie cmdim Startmenü nach, suchen Sie mit der rechten Maustaste auf das Programmergebnis und klicken Sie auf „Als Administrator ausführen“. Genehmigen Sie die angezeigte UAC-Eingabeaufforderung.
Mit einem einzigen Befehl können Sie herausfinden, was Ihren PC aufgeweckt hat:
powercfg -lastwake
Geben Sie den Befehl ein und drücken Sie die Eingabetaste. Die Ausgabe des Befehls hängt von der Art des Ereignisses ab, das Ihren Computer aufgeweckt hat. In der Abbildung unten ist der Täter als USB-Hardwaregerät zu sehen. Möglicherweise sehen Sie eine andere Art von Quelle, z. B. Netzwerkaktivität oder einen geplanten Weck-Timer.
Diese Informationen sollen Ihnen helfen, die Ursachen für unerwartete Aufweckvorgänge zu identifizieren. Ihre nächsten Schritte variieren je nach Ereignistyp, der das Aufwecken verursacht. Im Folgenden werden zwei der häufigsten Quellen behandelt.
Aufwecken des Geräts beheben
In den meisten Fällen kann ein vom Gerät initiiertes Aufwecken problemlos über den Geräte-Manager behoben werden. Suchen Sie im Startmenü nach Geräte-Manager und starten Sie das Programm.
Mithilfe der Informationen aus der Eingabeaufforderung sollten Sie das benannte Gerät im Geräte-Manager finden können. Seien Sie vorsichtig, wenn der Befehl ein generisches Hardwareelement anzeigt, z. B. einen USB-Root-Controller. In diesem Fall kann eines der an diesen Controller angeschlossenen USB-Geräte das Problem verursachen.
Wenn Sie ein verdächtiges Gerät identifiziert haben, doppelklicken Sie darauf, um den Eigenschaftenbereich zu öffnen. Wechseln Sie zur Registerkarte „Energieverwaltung“, falls eine sichtbar ist. Andernfalls sollte das Gerät Ihren PC nicht aktivieren können. Deaktivieren Sie auf der Registerkarte Energieverwaltung das Kontrollkästchen „Dieses Gerät darf den Computer aktivieren“.
Verhindern, dass Weck-Timer Ihren PC aufwecken
Eine weitere häufige Ursache für Weckrufe sind Hintergrund-Weck-Timer. Diese können von Windows und Apps so konfiguriert werden, dass Ihr PC nach einem Zeitplan aktiviert wird. Sie werden üblicherweise für automatische Wartungsroutinen verwendet.
Um die Weck-Timer zu deaktivieren, suchen Sie im Startmenü nach Energieoptionen und öffnen Sie den Link Systemsteuerung. Klicken Sie neben Ihrem aktiven Energieplan auf „Planeinstellungen ändern“ und dann im nächsten Bildschirm auf den Link „Erweiterte Energieeinstellungen ändern“.
Erweitern Sie in der angezeigten Popup-Eingabeaufforderung das Element „Sleep“ in der Baumansicht und dann „Wake-Timer zulassen“. Ändern Sie den Wert der Dropdown-Liste in „Deaktivieren“ und klicken Sie auf „Übernehmen“ und „OK“.
Diese Techniken sollten es Ihnen ermöglichen, viele der häufigsten Weckprobleme zu lösen. Windows hat jedoch die Angewohnheit, sich zu weigern, die schlafbezogenen Energieeinstellungen einzuhalten, sodass möglicherweise weitere Untersuchungen erforderlich sind. Mithilfe von Tools wie der Ereignisanzeige können Sie Ihre Suche mithilfe der von der Eingabeaufforderung erfassten Wake-Quellinformationen weiter eingrenzen.




